Challenge für Hund und Katze

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Jürg Jten

Hundebesitzer und Tierfreund

Seit 35 Jahren lebe ich mit eigenen Hunden zusammen.

Von 1999 bis 2008 führte ich zusammen mit meiner Partnerin eine eigene Hunde- und Katzenpension in Horgen.

Danach war ich 10 Jahre europaweit in der Motorradsport Szene (Moto GP) unterwegs. Nebst vielen Rennbesuchen mit Sponsoren, engagierte ich mich auch für den Nachwuchs.

Mitte 2019 habe ich mein Engagement im Rennsport beendet. Jetzt stand wieder Zeit zur Verfügung und so hat seit Februar 2020 wieder ein Schäfer Welpen mein Herz erobert.

Schon zu Zeiten der Tierpension wunderte ich mich darüber, was die Tiere (auch junge Tiere) bereits für Medikamente oder Präparate benötigten.

Dank Internet können wir uns über unzählige Themen informieren. So auch über Tierfutter. Leider musste ich feststellen, dass es zum Teil unglaublich ist, was den Tieren heutzutage aufgetischt wird. Jetzt verstehe ich, weshalb so viele Tiere gesundheitliche Probleme aufweisen.

Nach Abklärungen und auf der Suche nach einem Futter für meinen Welpen durfte ich eine Schweizer Firma kennen lernen, die Ihren Futterinhalt ehrlich deklariert. Auch die Inhalte der Nahrung haben mich mehr als überzeugt.

Um anderen Tieren auch die Möglichkeit zu geben, sich besser und vor allem gesünder zu ernähren habe ich mich entschlossen, dies zu meiner Berufung zu machen.

Wissenswertes über Hunde- und Katzen Nahrung

Was steckt wirklich im Futter oder - die unbequeme Wahrheit

  • Gesundheit

    Wir wissen, dass eine gesunde und ausgewogene Nahrung der Grundstein für ein glückliches Leben bildet. Deshalb geben wir uns auch Mühe, unsere Vierbeiner mit bestem Wissen und Gewissen zu versorgen. Die richtige Wahl dabei entscheidet über die Gesundheit und die Tiere verlassen sich darauf.

  • Präsentation

    Wir werden gesteuert und manipuliert von Werbungen, tolle Verpackungsaufmachungen, herzigen Tierfotos sowie mit vielen Angaben über Inhaltsstoffe, die man teilweise nicht interpretieren kann. Man könnte davon ausgehen, umso mehr deklariert ist, umso besser müsste auch das Produkt sein.

  • Recherchen

    Es ist traurig und erschreckend, was unseren Tieren zum Teil aufgetischt wird. Jeder Hersteller will ja nur das Beste für unsere Lieblinge. Nur mit dem Wollen ist es leider nicht getan.

  • Chemikalien

    Viele Hersteller deklarieren ihr Futter sei frei von Chemikalien - jedoch die Haltbarkeit mit einem Jahr angegeben wird. Hersteller kaufen ihre Grundsubstanzen schon mit Konservierungsstoffen ein, somit müssen diese nach der aktuellen Rechtslage nicht mehr deklariert werden. Keine Zusatzstoffe bedeutet also nur, dass der Hersteller selber keine mehr beigefügt hat.

  • Nebenerzeugnisse

    Fleisch sowie tierische Nebenerzeugnisse beinhalten billige Schlachtabfälle, Fell, Knochen, Federn, Schnäbel, Wolle, Urin, Abfällen von kranken Tieren und etliches mehr.

    Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse z.B. angegeben mit 4 % Huhn bedeutet nichts anderes, als dass von diesen Abfällen 4% vom entsprechenden Tier abstammt. Diese Abfälle sind für den menschlichen Gebrauch nicht zugelassen - deshalb fallen diese auch nicht unter die Bestimmungen der Lebensmittelindustrie. Zudem haben viele Länder keine bis geringe Auflagen was die Beigabe von Antibiotika betrifft.

  • Getreide

    Kurzkettige Kohlenhydrate kann der Hund nicht verarbeiten. Getreide dient lediglich als billiger Füllstoff. Gluten verursacht Allergien und eine Unverträglichkeit beim Tier. Reis hingegen können vom Tier im Magen-Darm-Trakt gut verarbeitet werden.

  • Geflügelprotein

    Dies steht lediglich für Proteinen, die aus Nebenerzeugnissen des Geflügels gewonnen werden. Füsse, Federn, Schnäbel etc. enthalten u.a. Stickstoff, die vom Tier nur sehr schwer verdaut und verwertet werden kann.

  • Der Trick

    Der Fleischanteil, wie er jeweils auf den Verpackungen angegeben wird, ist das Gewicht wo vor dessen Verarbeitung gewogen wird. Fleisch besteht jedoch aus 70% Flüssigkeit. Diese müsste für eine ehrliche Deklaration vom Gewicht abgezogen werden.

    Beispiel:
    Deklariert sind 30% frisches Fleisch - minus 70% Flüssigkeit ergibt 21%.
    30 % minus 21% = 9% tatsächliche Fleischanteil in der Trockenmasse.

  • Verarbeitungsverfahren

    Extraktionsverfahren bedeutet, das Futter wird auf 225 Grad mittels Wasserdampfs erhitzt.
    Dieser Brei wird im Anschluss unter sehr hohem Druck (bis zu 300 bar) gepresst und so in die gewünschte Form gebracht. Das Gemisch wird anschliessend – zu Zwecken der langen Haltbarkeit – bis zu 400 Grad Celsius getrocknet.

    Dabei gehen natürlich die meisten Vitaminen und Nährstoffe verloren. Anschliessend werden diese wieder künstlich dazu gegeben, um den Mindeststandard wieder zu erfüllen.

    Kaltgepresstes Futter bedeutet, die Rohstoffe werden u.a. mittels Temperaturen von ca. 60 Grad getrocknet. Dabei bleiben die meisten Vitaminen und Nährstoffe erhalten. Dieses Futter ist natürlich auch weniger lang haltbar, dafür aber frisch.

  • Trocken oder Nassfütterung

    Tierfutter gibt es als Trocken- und als Nassfutter. Viele Tierhalter stellen sich die Frage wo liegt der Unterschiede. Nassfutter ist definitiv besser und artgerechter – Trockenfutter ist schlichtweg eine Erfindung des Menschen – vor allem aus Bequemlichkeit.

  • Der Unterschied

    Der Unterschied zwischen Nass- und Trockenfutter liegt vor allem im Wassergehalt.
    Nassfutter weist einen Wassergehalt von ca. 75% auf, Trockenfutter lediglich ca. 8%.

    Bei einer Trockenfütterung müsste ein 15 Kilo schwerer Hund ca. 6 Liter Wasser am Tag trinken, um auf die benötigte Menge zu kommen. Entsprechend ist sein Körper permanent einer Wasser-Unterversorgung ausgesetzt.

    Dazu kommt, dass durch das Aufquellen von Trockenfutter der Hund geringere Portionen verspeist. Gleichzeitig muss man wissen, dass auch kaum wertvolle Inhaltsstoffe vorhanden sind. Auf Dauer wird es zu einer Unterversorgung kommen. Man profitiert zwar finanziell, jedoch kann das Tier dagegen durch Mangelernährung ernsthafte Schäden erleiden.

    In jedem Trockenfutter sind Konservierungsstoffe enthalten – egal, was auf der Verpackung steht!

    Verwertbarkeit bei
    Feuchtfutter: 85–95 %
    Trockenfutter: 30–40 %

    Vorteile Trockenfutter
    längere Haltbarkeit
    meistens günstiger
    einfacher zu dosieren
    sauberer/einfachere Zubereitung
    Vorteile Nassfutter
    artgerechtes Futter
    oft bessere Deklarationen
    Nachteile Trockenfutter
    höhere Gefahr für Magendrehung
    nicht artgerecht
    schwer verdaulich
    Wassermangel
    meistens mehr pflanzliche Stoffe
    enthält Konservierungsstoffe
    schlecht für Zähne/Zahnfleisch*

    * Zuckeranteil

    Nachteile Nassfutter
    kurze Haltbarkeit da frisch
    aufwendigere Zubereitung
  • Fazit

    Trockenfutter ist wegen seiner Herstellungsmethode, seiner organischen Beschaffenheit und Zusammensetzung für unser Haustier kein empfehlendes Nahrungsmittel. Es ist widernatürlich und nach allem, was man inzwischen weiss, schädlich und schleichend krankmachend. Ohne chemische Zusatzlockstoffe würde kein Tier es auch nur anrühren. Aber leider fallen Tiere und Besitzer auf die ungesunden chemischen Lockstoffe genauso herein, wie auf die von Marketingprofis erdachten, irreführenden Massenwerbungen der Großindustrien.

  • Die Verantwortung beginnt mit der richtigen Ernährung

    Hinter ANiFiT steckt eine moderne Firma, die sich seit Jahren für natürliche und gesunde Tiernahrung einsetzt. Zusammen mit Ernährungsexperten, Züchtern, Tierschützern, Wissenschaftlern und Ärzten wird die Nahrung nach neusten Erkenntnissen entwickelt und umweltschonend produziert.

  • Anifit Hunde- und Katzenfutter

    Mit einem hohen Fleischanteil und einer sehr guten Deklaration beim gleichzeitigen Verzicht auf sämtliche chemische Zusätze, geben Sie Ihrem Tier genau das, was es für ein gesundes und artgerechtes Leben benötigt.

  • Günstig auf den 2. Blick

    Qualität hat natürlich seinen Preis. Der entscheidende Faktor ist der hohe Fleischanteil. Durch den Verzicht auf billige Füllstoffe benötigt der Hund kleinere Tagesrationen als bei anderem Hundefutter. Ein 25 kg Hund braucht gemäss Empfehlung vom Anifit ca. 680g Futter am Tag, bei anderen Produkten benötig es von 850gr. - 1100gr. . Mit höherem Fleischanteil im Vergleich zu anderen Marken, liegt Anifit bei einem sehr guten Preis.

    Unser Tipp: Mit den erhaltenen Informationen können Sie nun eine Entscheidung zugunsten eines langen und gesunden Lebens Ihres Lieblings fällen. Gesundheitsprobleme machen sich vielfach erst in Jahren bemerkbar - daher sollte von Anfang an immer eine entsprechende Qualität gewählt werden. Ihr Tier kann nur das fressen, was Sie ihm geben.

    zum Anifit Shop
  • Quellen

    http://www.ukrmb.co.uk/images/LippertSapySummary.pdf
    http://www.dr-delorme-hamburg.de/hunde.html
    http://www.tieraerztegmbh-hamburg.de/downloads/TrockenOderNassfutter.pdf
    http://prosa.ag/Warum-niemals-Trockenfutter
    https://pdfs.semanticscholar.org/67ba/cf5c9138a64cda2cafae29b07962fe07ec9f.pdf
    http://home.datacomm.ch/tierhomoeopathie/berichte/magendrehung.pdf
    https://edoc.ub.uni-muenchen.de/17585/
    http://econtent.hogrefe.com/doi/abs/10.1024/0036-7281.147.4.165

    Evaluierung von Vorratsmilben in kommerziellem Hundetrockenfutter und in der Umgebung sowie ihre Bedeutung in der Tiermedizin, Zeitschrift „Tierarztliche Praxis Kleintiere", ISSN: 1434-1239, 2007

Umstellung von Trocken- auf Nassfutter oder umgekehrt

Eine Umstellung besteht darin, dass die Darmflora Zeit bekommt, sich an das neue Futter zu gewöhnen.

Hierfür gibt man zu Beginn einem Viertel oder anfänglich etwas weniger des neuen Futters in das Bisherige.

Der Anteil wird im Verlauf von bis zu drei Wochen langsam gesteigert. Am Ende der Umgewöhnungsphase erhält der Vierbeiner nur noch das neue Futter.

In den ersten Wochen nach Fütterungsbeginn des neuen Futters ist es völlig normal, wenn Ihr Hund häufiger Kot absetzt.

Kundenmeinungen

Gerne publizieren wir hier auch Ihre Meinung und Erfahrung mit Anifit. Wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme per Mail.

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